Philippinen: Lange Tradition des freiheitlichen Denkens
In den Philippinen arbeit die Stiftung seit Ende der 80er Jahre. Im Land gibt es eine lange Tradition des freiheitlichen Denkens und des organisierten Liberalismus: Die Liberal Party wurde 1946 gegründet und ist seither eine der prägenden politischen Kräfte des Landes.Unsere Hauptaufgabe ist die Stärkung der philippinischen Demokratie durch politische Bildung und Politikberatung. Mit unserem Partner, dem parteinahen liberalen Think-tank National Institute for Policy Studies, schulen wir engagierte Bürger, stärken den organisierten Liberalismus durch die Erarbeitung von liberalen Politikkonzepten und Reformstrategien und diskutieren diese mit der interessierten Öffentlichkeit. Zielgruppen sind neben liberalen Mandatsträgern auf den verschiedenen Ebenen vor allem Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und der Medien.
Trotz der demokratischen Verfasstheit des Landes gibt es gerade im Bereich Rechtsstaatlichkeit und Menschenechte weiterhin gravierende Probleme. Die Stiftung arbeitet hier mit der angesehenen Menschenrechtsorganisation Ateneo Human Rights Center zusammen, um die Rechte der ärmeren Bevölkerungsschichten besser zu schützen. Dazu werden Jurastudenten aus angesehenen Privatuniversitäten in längeren Basispraktika der Lebenswirklichkeit der Armen ausgesetzt und mit der Arbeit von Menschenrechts- und Rechtshilfeorganisationen vertraut gemacht. Dazu kommt eine Analyse der rechtsstaatlichen Defizite des Landes und die Erarbeitung von Vorschlägen für Rechtsreformen.Im Wirtschaftsbereich konzentriert sich die Stiftung auf die Zusammenarbeit mit marktwirtschaftlichen Think-tanks und Ökonomenvereinigungen wie der Philippine Economic Society zur qualitativen Stärkung der wirtschaftspolitischen Diskussion im Land.



